Alkoholverbot nicht nur für Fußballfans

Foto: pol-ppwp

Hannover/Bremen/Osnabrück (fp) Es ist richtig: Fußballfans sind keine Verbrecher. Aber wie überall in unserer Gesellschaft gibt es Gestörte die mit ihrem Verhalten alle in Sippenhaft nehmen. So auch beim Drittligaspiel am kommenden Sonnabend zwischen den VfL Osnabrück und SC Preußen Münster.

Um einen friedlichen und reibungslosen Ablauf rund um das Drittligapiel zu ermöglichen, hat die Bundespolizei eine Vielzahl von Vorkehrungen getroffen.

Anlässlich dieser Begegnung spricht die Bundespolizei ein Alkoholkonsumverbot und Verbote über die Mitnahme und Benutzung von Glasflaschen und Dosen, pyrotechnischen Gegenständen, Vermummungsgegenständen und Schutzbewaffnung in Zügen und auf Bahnhöfen aus.

Die Verbote gelten am kommenden Samstag, den 28. Januar 2017, im Zeitraum von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr und von 15:30 Uhr bis 21:00 Uhr. Hiervon betroffen sind alle zum und vom Spielort führende Züge mit Ausnahme der IC und ICE sowie alle Bahnhöfe der nachfolgend aufgeführten Streckenverbindungen: Münster – Osnabrück – Münster, Münster – Rheine – Osnabrück und zurück, Münster – Bielefeld – Herford – Bünde – Osnabrück und zurück, Oldenburg – Cloppenburg – Osnabrück und zurück und Bremen – Vechta – Osnabrück und zurück.

Da Alkohol bekanntlich in aller Regel der Treibstoff für Gewalttaten sein kann, gilt das Verbot auch für die Bundesliga-Partie zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern München. Gleichzeitig sind von dem Verbot alkoholischen Getränke auch Bahnreisende die nichts mit Fußball was am Hut haben betroffen und somit in unangenehmer Weise in ihrer Freiheit eingeschränkt. Es werden sich dadurch aber auch viele durch die polizeilichen Vorkehrungen und Maßnahmen auch ein ganzes Stück sicherer fühlen und gerne den Preis für ihre Sicherheit bezahlen.

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