Die Niederlande vor der Wahl

Den Haag/Niederlande (mk) Mit der Eskalation zwischen der Türkei und den Niederlande am Samstag und der Wahl am Mittwoch, erreicht die Spaltung des Landes seinen Höhepunkt im Wahlkampf.

Aber auch schon vorher konnte man die Niederlande fast nicht mehr erkennen. Das lockere, progressive Holland, der glückliche Wohlfahrtsstaat zwischen Deutschland und Skandinavien, hat sich scheinbar völlig verändert.

Insgesamt treten 28 Parteien an. Angeführt wird die Wahlliste von der VVD, die den aktuellen Ministerpräsidenten Mark Rutte stellt. Momentan regiert die VVD in einer Koalition mit der sozialdemokratischen Partei PvdA. In Umfragen weit vorn liegen außerdem die rechtspopulistische Partei PVV mit ihrem Gründer Geert Wilders, die christlich-demokratische Partei CDA, die linke Partei GroenLinks, die linksliberalen Democraten66 und die sozialistisch-demokratische Partei SP.

Im Mittelpunkt der Wahl am kommenden Mittwoch steht aber der umstrittene Politiker Geert Wilders. Er kritisiert die Ideologie des Islam, wendet sich vom Euro ab und zweifelt an der Sinnhaftigkeit des EU-Konstrukts. Die Wilders PVV liegt mit Werten um die 15 Prozent nur ganz knapp hinter der VVD von Ministerpräsident Mark Rutte.

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