Einschüchterungsversuch?

Am Mittwochmorgen hat die politische Abteilung des Landeskriminalamt Hamburg die Räumlichkeiten der linken Gruppierung Roter Aufbau Hamburg durchsucht. Wie es heißt, sollen auch zwei Wohnungen von G20 Gegnern ins Visier der Beamten gewesen sein.

Ihnen wird die Billigung einer Straftat vorgeworfen. Die beiden Beschuldigten sollen der taz ein Interview
gegeben haben, das am 2. Dezember 2016 anonymisiert veröffentlicht
wurde. Die beiden taz-Redakteurinnen, die das Interview geführt hatten,
wurden dazu aufgefordert, die Identitäten ihrer Interviewpartner preis
zu geben. Beide Redakteurinnen wurden von der Polizei Vorgeladen, verweigerten aber unter Hinweis auf das
Zeugnisverweigerungsrecht der Presse und den Informantenschutz eine
Aussage gegenüber der Polizei.

G20 Gegner werten die Durchsuchungaktion als Einschüchterungsversuch gegen den G20 Protest. Die Vorladung der taz Redakteurinnen wird als Eingriff in die Pressefreiheit bewertet.

Print Friendly
Es hat noch niemand eine Reaktion gezeigt. Wie fühlst Du Dich?
0 :thumbsup: Daumen hoch
0 :heart: Liebe
0 :joy: Freude
0 :heart_eyes: Wow
0 :blush: Grossartig
0 :cry: Trauer
0 :rage: Wut

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.