G20: Proteststadt Hamburg

Foto:Michael Kühl

Hamburg (mk) Wenn am 07. und 08.Juli in Hamburg die Staats- und Regierungschefs zum G20-Gipfel zusammenkommen, wird die Hansestadt zum „Tor des Protestes“. Aktivisten und Organisationen haben schon weit im Vorfeld zahlreiche Demonstrationen und Protestaktionen angekündigt.

Schon am 2. Juli will ein großes Bündnis aus DGB, BUND, Greenpeace, Campact und Mehr Demokratie unter dem Motto: Protestwelle G20 -Eine andere Politik ist nötig“ gegen das Treffen der größten Industrienationen demonstrieren. Start der Demo ist um 12:00 am Rathaus mit Bootsdemo auf der Binnenalster und einen Demozug zu den Messehallen, dem Tagesort des Gipfeltreffens.

Die Protestaktionen des Bündnisse „noG20“ sollen ab den 05.Juli mit dem Gipfel für Globale Solidarität auf Kampnagel beginnen. Nach unseren Informationen ist auch eine Nachttanzdemo am selben Tag in der Innenstadt geplant.

Unter dem Motto: „G20 -Welcome to Hell“ erwartet dann die Polizei rund 8.000 G20-Gegner aus der Linken Szene. Die Organisatoren schreiben: „Wir rufen weltweit dazu auf, Hamburg zu einem Ort und Ausrufezeichen des Widerstandes gegen die alten und neuen Autoritäten des Kapitalismus zu machen.“ Der Start der Demo ist um 16.00 Uhr vom Fischmarkt geplant und wird, sich bis auf Sichtweite auf dem Tagesort des G20-Gipfel zubewegen, wo es dann eine Abschlußkundgebung geben soll.

„Global Citzen“ heißt am Abend das Konzert in der Barclaycard Arena. Wer ein Ticket ergattern will muss politisch aktiv werden, so die Veranstalter, und setzen damit ein Zeichen gegen Armut und Ungleichheit.

Am 07.Juli wird es dann zu zahlreichen Demonstrationen und Aktionen des Bündnises „noG20“ kommen. Unter anderen rufen am diesen Tag Jugendliche zum zivilem Ungehorsam auf. Eine sogenannte „Klima Aktion“ hat angekündigt, bis zum Tagesort vordringen zu wollen. Dies hat auch der „Block G20“ mit seiner Aktion „Coour the red zone“. (Die rote Zone ist die Sicherheitszone rund um die Tagungsorte.)

Um 16:00 soll unter dem Motto: „One world, one tribe“ dauf dem Spielbudenplatz an der Reeperbahn eine Kundgebung stattfinden.

Für den 08.Juli ist dann die große Abschlußdemo mit bis zu 100.000 G20-Gegner vorgesehen. Die Großdemonstration die von Jan van Aken (Linke) angemeldet wurde, soll von den Deichtorhallen über die Willy-Brandt-Straße zur Reeperbahn und Simon-von-Utrecht-Straße führen.

Am 8. Juli hat Jan van Aken (Linke) die große Abschlussdemo angemeldet. Der Protestzug, zu dem bis zu 100.000 Menschen erwartet werden, soll am Deichtorplatz an den Deichtorhallen starten und über die Willy-Brandt-Straße zur Reeperbahn und Simon-von-Utrecht-Straße führen.

 

 

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