Getroffen wurde einer, gemeint waren alle

Georg von Rauch-Haus Berlin-Kreuzberg
Foto: Michael Kühl

Heute genau vor 50 Jahren,am 2. Juni 1967 wurde der Student Benno Ohnesorg  von dem damalige Kriminalobermeister Kurras bei einem Polizeieinsatz gegen Demonstranten in West-Berlin  mit seiner Dienstwaffe durch einen Schuss in den Hinterkopf erschossen.

Sein gewaltsamer Tod zog deutschlandweit Proteste und Unruhen nach sich. Aus einer kleinen Minderheit protestierender Studenten entstand die Studentenbewegung als Außerparlamentarische Opposition (APO). Sie forderte in der noch jungen Bundesrepublik u.a. ein Umdenken im öffentlichen Umgang mit Altnazis und der deutschen Weltkriegsvergangenheit.

Ein kleiner Teil der Studentenbewegung radikalisierte sich, wendete sich dem bewaffneten Kampf und letztlich dem Linksterrorismus zu, der in der „Bewegung 2. Juni“ und der Roten Armee Fraktion, kurz: RAF, mündete.

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