Glatteisunfälle in Schleswig-Holstein

Knochenbrüche, Platzwunden, Prellungen - Blitzeis macht den Menschen im Norden zu schaffen, "Bleiben Sie im Haus", rät der Deutsche Wetterdienst

Foto: Michael Kühl

Kiel/Flensburg (schsch) Mehrere Unfälle auf Grund der Glatteisgefahr beschäftigte die Polizei und die Rettungsdienste am Sonnabend. Auf A7 bei Flensburg gab es rund 5 Unfälle zu vermelden. Unter anderen kippte ein Fleischtransporter zwischen Flensburg-Harrislee und Flensburg um. Der Fahrer wurde dabei schwer Verletzt. Auch in den Kreisen  Segeberg, Steinburg und Dithmarschen und Pinneberg musste die Polizei zu mehr als 20 Unfällen ausrücken.

In den Kreisen Dithmarschen und Steinburg wurden zusätzlich 3 Rettungswagen wegen des Glatteis bereitgestellt. Im Kreis Pinneberg wurde aufgrund des erhöhten Einsatzaufkommens die SEG-Dienstfreiekräfte* alarmiert.

*Die so genannte Schnelle Einsatzgruppe (SEG) „Dienstfreie Kräfte“ der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) zur Einsatzstelle. Mit der SEG „Dienstfreie Kräfte“ werden Mitarbeiter der RKiSH alarmiert, welche sich bereiterklärt haben, auch nach Feierabend für größere Notfälle erreichbar zu sein.

In der Zeit von 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr wurden durch die KRLS West über 150 glatteisbedingte Einsätze bearbeitet.Auch im Großraum Kiel rückten die Beamten gab es zahlreiche Unfälle, bei denen fünf Menschen verletzt wurden. Meist blieb es aber bei Blechschäden. Am späten Samstagabend gab es in schleswig-Holstein und Hamburg Entwarnung.

 

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