Hamburger Staatsanwaltschaft zieht Bilanz

Nach den G20-Krawallen zog am Montag auch die Hamburger Staatsanwaltschaft eine Bilanz. Nach Informationen der Oberstaatsanwältin Nana Frombach wurde in der Zeit vom 5. bis zum 9.Juli 2017, 85 Haftbefehl beantragt. Davon hat das Amtsgericht in 51 Fällen Untersuchungshaft angeordnet. Den festgenommenen Personen werden unter anderem schwerer Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung zur Last gelegt.

Gegen einen 27-jährigen Deutschen erging Haftbefehl wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Er soll die Piloten eines Polizeihubschraubers mit einem Laserpointer geblendet haben. Dabei soll er selbst vor einem möglichen Absturz des Hubschraubers nicht zurückgeschreckt sein.

Bei den über 90 vorläufig Festgenommenen handelte es sich um überwiegend männliche
Beschuldigte unterhalb von 30 Jahren. Neben zahlreichen Deutschen befinden sich auch Staatsbürger aus Frankreich, Italien, Spanien, Russland, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich in Haft.

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