Kranarm gerät an Hochspannungsleitung

Foto: Michael Kühl

Quickborn (Kreis Pinneberg) Bei Bauarbeiten auf der A7 in Höhe Quickborn geriet nach Angaben der Polizei, in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein mobiler Kran an einer 110.000 Volt – Hochspannungsleitung. Dabei verletzte sich ein Bauarbeiter tödlich.

Kollegen des Verunglückten leiteten nach dem sie seinen leblosen Körper aus dem Gefahrenbereich gebracht hatten sofort eine Reanimation ein. Nach Eintreffen des Rettungsdienstes wurde die Reanimation übernommen und von der Feuerwehr unterstützt. Letztendlich blieben die Wiederbelebungsversuche auch nach dem Transport ins Krankenhaus erfolglos.

Während der Havarie kam es zu einem Feuer im Motorraum des Krans, welches auch die Bauarbeiter noch vor Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle brachten. Weitere Löscharbeiten konnten innerhalb des Gefahrenbereichs nicht  durchgeführt werden – schließlich erlöschte das Feuer von selbst.

Es folgte ein größerer organisatorischer Einsatz um die Bergung des Krans einzuleiten und vorzubereiten. Durch den Betreiber der Hochspannungsleitung wurde diese stromlos geschaltet und mit einer Erdung an dem nächstgelegenen Strommast wurde diese Maßnahme gesichert. Parallel dazu wurde eine Servicefirma angefordert, die den Kran bergen sollte. Dies konnte letztlich über die herkömmliche Steuerung des Mobilkrans erfolgen.

Die Feuerwehr hat für diese Maßnahmen die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Insgesamt waren 54 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Quickborn und Ellerau mehr als vier Stunden  im Einsatz.

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