G20:Kritik an Gefangenensammelstelle

"Ein Schwein hat mehr Platz"

Der G20 Ermittlungsausschuss (EA) hat am Mittwoch Kritik an der von der Polizei geplanten Gefangenensammelstelle in Hamburg-Harburg geäussert. Während des G20-Gipfel sollen in einem leer stehenden Großmarkt bis zu fünf Gefangenene Gipfelgegner in Containernzellen untergebracht werden. Insgesamt sollen in der Großmarkthalle 70 Containern von jeweils 9 m² aufgestellt werden.Darüberhinaus sind 50 Einzelzellen mit einer Größe von jeweils 3,23m² vorgesehen.

Der EA kritisiert in einer Pressemitteilung, dass in den Sammelzellen mit 1,8 m² pro
Person weniger Platz vorge ist als für Schweine, denen nach der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung 2,5m² pro Sau zustehen. In den Zellen fällt kein Tageslicht, an der Wand ist eine Sitzbank befestigt und nachts werden Matratzen auf den Boden gelegt. Toilettengänge zu den zwischen 100 und 200 Metern entfernten Sanitäranlagen werden nur in Polizeibegleitung möglich sein. Das Gebäude wurde laut NDR 90’3 für rund drei Millionen Euro umgebaut und von außen mit NATO-Draht abgesichert.

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