Neuwahl in Großbritannien

Foto: Michael Kühl

London (mk) Die von Theresa May für Juni angekündigten Neuwahlen scheinen ein kluger Schachzug zu sein. Zum einen liegen die Konservativen mit 20 Prozent vor der zerstrittenen Labour Party und zweitens könnte sie mit einer größeren Fraktion erheblich besser regieren.

apb

Trotzdem geht May mit den angekündigten Neuwahlen aber auch ein gewisses Risiko ein, denn sie könnte mit der Wahl die schottischen Nationalisten stärken und die englischen Tory-Wähler, die beim Referendum für den Verbleib in der EU stimmten, stellt sie vor einem Problem. Hinzu kommt nich, dass seit Monaten ihre Kritiker ihr vorwerfen, das sie  keine Befugnisse für die Austrittvethanlungen besitze , da sie nach dem Rücktritt David Camerons allein von der Partei zur Regierungschefin gekrönt worden war. Letztendlich ist aber festzustellen, dass Theresa May ihren Schritt wohlüberlegt hat.

 Sie könnte ihre Macht ausbauen ihre Vorstellungen in den Gesprächen mit der EU und vor allem innenpolitisch eher durchsetzen. Aus Brüssel hieß es, die überraschend vorgezogenen Neuwahlen änderten nicht die Pläne der übrigen EU-Mitglieder für die Brexit-Verhandlungen.
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