Planten Rostocker Straftaten beim G20-Gipfel?

Rostock/Hamburg (mk) Wie die Polizei am Sonntag mitteilte wurde im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel-Treffen,Hausdurchsuchungen in Rostock, Hohenfelde, un Bad Doberan am Sonnabend durchgeführt. Zuvor sollen dem Landeskriminalamt Hamburg, Hinweise durch die Rostocker Polizei übermittelt wurden sein. Wie es heißt, soll ein 30 jähriger in Rostock wohnhafter Mann unter dem Verdacht stehen beim G20-Gipfel in Hamburg, Straftaten von erheblicher Bedeutung geplant zu haben.

In den Wohnungen und in der Garage stellten die Beamten ein  umfangreiches Waffenarsenal sicher. Bei den Waffen wird davon ausgegangen, dass sie zur Begehung erheblicher Gewalttaten eingesetzt werden sollten. Es handelt sich hierbei unter anderem um drei Kartons mit Präzisionszwillen, Wurfmesser, Baseballschläger, Schlagringe, ein
Teleskopschlagstock, neben legaler auch verbotene Pyrotechnik, mit  unbekannter, mutmaßlich brennbarer Flüssigkeit gefüllte Flaschen und Dosen, Gasmasken und ein großer Plastiksack sowie zahlreiche Behältnisse mit unbekanntem Pulver/Chemikalien.  Des Weiteren wurden zehn präparierte und mit Farbe gefüllte  Feuerlöscher gefunden. Die Wohnungen und die Garage werden von dem 30-Jährigen und einem 26-jährigen Deutschen genutzt.

Der 30-Jährige und der 26-Jährige wurden erkennungsdienstlich  behandelt. Der 26-Jährige wurde inzwischen aus dem Polizeigewahrsam  entlassen. Der 30-Jährige wurde aufgrund der vorhandenen Voerkenntnisse und der Vielzahl der bei ihm aufgefundenen Gegenstände auf richterliche Anordnung bis zum 10.07.2017 in Gewahrsam genommen. Es soll geprüft werden, ob bei dem vorliegenden Straftatbestand, die Bildung kriminellen Vereinigung vorliegt.

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