Polizeibeauftragte will weiter tätig bleiben

Kiel (mk) Am heutigen Dienstag hat die Polizeibeauftragte der Landepolizei Schleswig-Holstein mitgeteilt, dass sie sich mit weiteren Vorwürfen gegen das Landeskriminalamt (LKA) in Zusammenhang mit der Sonderkommission ,,Rocker“ befassen werde. ,Ich übe mein Initiativrecht aus und werde aufgrund der in der aktuellen Presseberichterstattung genannten weiteren Sachverhalte tätig“, sagte die Polizeibeauftragte.

Hintergrund ist die seit einigen Wochen andauernde Presseberichterstattung zu Vorwürfen, die ihren Ursprung im Jahr 2010 in Ereignissen in Zusammenhang mit der damaligen Sonderkommission ,,Rocker“ haben. Zwei Ermittler hatten die Polizeibeauftragte in diesem Kontext bereits wegen Mobbingvorwürfen gegen das LKA um Unterstützung gebeten. Aktuell war nununter anderem ergänzend berichtet worden, dass in der Soko ,,Rocker“ entlastende Informationen für den Angeklagten Peter B. unterdrückt worden sein sollen. Zudem sollen weitere LKA-Beamte gegenüber dem im Jahr 2013 tätigen Arbeitskreis Mobbing geäußert haben, dass sie ebenfalls
gemobbt worden seien.

,,Aufgrund der Bedeutung der Angelegenheit sehe ich mich veranlasst, weitere Sachverhaltsaufklärung zu betreiben“, äußerte El Samadoni. ,,Die Vielzahl und Schwere der unterschiedlichen Vorwürfe, die über die Presse bekannt geworden sind, erfordern eine weitere Klärung.“

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