Relativ ruhiger Jahreswechsel

Elmshorn (mk) Die Leitstelle West meldete für die Kreise Dithmarschen, Pinneberg und Steinburg insgesamt 37 Feuerwehreinsätze – das Groß mit 29 im Kreis Pinneberg. In Dithmarschen kam es dagegen gleich zu zwei größeren Schadensfeuern.

Am frühen Morgen brannte ein Reetdachhaus in Kleve nieder. Zehn Wehren kämpfen bei Morgengrauen immer noch gegen die Flammen und versuchen ein Nachbarhaus zu schützen. In Hedwigenkoog bei Büsum brannte um 2:09 Uhr ein Anbau und das Feuer griff auf das Wohnhaus über.

Drei Wehren waren gute drei Stunden imEinsatz und konnten das Haus retten. Kleinbrände werden u.a. ausPinneberg, Elmshorn, Uetersen und Lägerdorf gemeldet. Sechsmal rückten im Kreis Pinneberg Wehren zu ausgelösten Brandmeldeanlagen aus, die vermutlich durch offene Fenster auf den Rauch von Silvesterfeuerwerk folgerichtig reagierten.

Polizeipräsenz sorgte für eine ruhige Silvesternacht

Foto:Michael Kühl

In der Silvesternacht hatten die Beamten der Polizeidirektion Itzehoe alle Hände voll zu tun, trotzdem
sie die Gesamteinsatzlage als eher ruhig bezeichneten. In den KreisenSteinburg und Dithmarschen rückten sie seit gestern, 18.00 Uhr, bis heute, 05.00 Uhr, zu insgesamt 125 Einsätzen aus. Nicht selten waren
es Sachbeschädigungen und Streitigkeiten, die geschlichtet werden mussten, auch handfeste Auseinandersetzungen galt es zu bereinigen. Zumeist war es der Alkohol, der die Gemüter der Beteiligten erhitzt
hatte. Zudem war das Verhandlungsgeschick der Polizisten mehrfach gefragt, als es um die Vermittlung und Schlichtung bei Beschwerden rund um das Feuerwerk ging, ohne dass Straftaten vorlagen.

Die sichtbar erhöhte Präsenz der Polizei in den Kreisen Pinneberg und Segeberg hat erneut zu einer aus polizeilicher Sicht ruhigen Silvesternacht beigetragen, so hat die Regionalleitstelle der Polizei in der Zeit von 18 Uhr am Abend bis 5 Uhr in der Früh insgesamt 225 Einsätze registriert, wobei der
Großteil der Einsätze, nämlich 151,erst nach Mitternacht bei der Polizei aufgelaufen sind. Damit befindet sich die reine Zahl der Einsätze der vergangenen Nacht zwar wie gewohnt auf dem üblichen
erhöhten Silvesterniveau, jedoch liegt sie unter den Werten der Jahre
2014 (245) und 2015 (269).

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