Sturmflut an der Ostsee

Flensburg/Kiel/Rostock (apt mk) Die Sturmflut an der Ostsee hat am Mittwochabend die Einsätzkräfte in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern auf Trab gehalten. Es war die größte Sturmflut im Ostseebereich seit gut zehn Jahren.

In Flensburg mußten rund 25-30 Fahrzeuge aus dem Hafengebiet entfernt werden.Überwiegend konnte die Fahrzeughalter noch rechtzeitig erreicht werden. Sieben Fahrzeuge mußten vor den Fluten abgeschleppt werden. Bei einem Pkw gelang dies aufgrund des stetig ansteigenden Wasserspiegels nicht mehr.

Ein Mehrzweckschiff drohte sich aufgrund des ansteigenden Wasserspiegels in den Festmachern aufzuhängen. Die Wasserschutzpolizei Flensburg stellte fest, dass das Schiff auf Höhe der Segelmacherstraße auch wegen der starken Spannung bereits eine leichte Neigung hatte. Das Hafenamt wurde hierüber in Kenntnis gesetzt und übernahm.

Aber auch die Städte Kiel, Lübeck, Rostock, s, Eckernförde, , Wismar und Usedom waren von der winterlichen Sturmflut betroffen. Auf Rügen wurden einzelne Deiche überspült, unter Wasser gesetzte Autos mussten abgeschleppt werden. Häuser in Strandnähe liefen voll wie bei Heikendorf und Laboe (Kreis Plön) oder in Warnemünde das Restaurant „Seehund“. Teils drückte die Sturmflut auch Boote auf Stege.

Besonders stark betroffen wurde in Schleswig-Holstein Heiligenhafen. Rund 100 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren hier von gestern 18 Uhr bis heute Morgen 8:30 Uhr tätig. Auf Grund der großen Sandverluste schätzte am Donnerstag Bürgermeister Heiko Müller bei einer Besichtigung den Schaden am Strand auf bis zu einer Million Euro.

 

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