Wasserwerfereinsatz nach Zweitliga-Spiel

Hannover (mk) – Mit einem Wasserwerfereinsatz hat am Sonnabend die Polizei in Hannover ein Aufeinandertreffen zwischen vermummten Fans von Hannover 96 und Fans von Union Berlin verhindert. Nach dem Zweitliga-Spiel versuchten rund 200 Hannoveraner-Fans zum Fanmarsch der Berliner zu gelangen.

Nur durch Einsatz eines Wasserwerfers konnte ein Zusammentreffen der gewaltbereiten Fußballfans verhindert werden. Schon vor Beginn der Partie hatte die Polizei vermummte Fans von Hannover 96 in einem Biergarten entdeckt. Im näheren Umfeld stellten die Einsatzkräfte darüber hinaus Fans von Union Berlin fest. Die 15 Fans von Union Berlin erhielten ein Betretungsverbot für die Landeshauptstadt Hannover.

Sechs von ihnen wurden durch die Polizei zum Hauptbahnhof begleitet. Neun weitere Fans wurden von Einsatzkräften zu ihren Pkw gebracht. Die insgesamt 33 Hannoveraner hatten unter anderem Vermummungsgestände und Passivbewaffnung bei sich. Ein Richter des Amtsgerichts Hannover ordnete die Ingewahrsamnahme bis zum späten Nachmittag an. Hannover. 96 hatte die Partie gegen den Tabellenführer mit 2:0 gewonnen.

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