Wird der Norden nun Jamaika

Foto:Michael Kühl

Kiel (mk) Riesen Freude bei der CDU und tiefe Enttäuschung bei der SPD. Aber einst ist klar Marine Le Pen wird nicht Ministerpräsidentin in Schleswig-Holstein.

Gut vier Monate vor der Bundestagswahl wurde die bisher oppositionelle CDU am Sonntag mit großem Abstand stärkste Kraft. Sie strebt nun eine Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen an. Die Grünen favorisieren zwar eine Ampel mit SPD und FDP, für die es ebenfalls eine Mehrheit gibt. Es wäre aus sich von Robert Habeck schade, wenn man das Bündnis mit der SPD nach deren Wahlniederlage nicht fortsetzen könne. Insgesamt zeigten sich die Grünen aber auch für eine andere Konstellation offen.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kommt die CDU auf 32,0 Prozent. Zweitstärkste Kraft wird die SPD mit 27,2 Prozent. Dahinter folgen die Grünen mit 12,9, die FDP mit 11,5 und die AfD mit 5,9 Prozent. Die Linke verpasst mit 3,8 Prozent den Einzug in den Landtag. Die bislang darin vertretene Piratenpartei fliegt raus. Der SSW kommt auf 3,3 Prozent. Die CDU holt im neuen Landtag 25 Sitze, die SPD 21. Die Grünen erringen 10 Mandate, die FDP 9, die AfD 5 und der SSW 3. Die Wahlbeteiligung steigt auf 64,2 Prozent.

 

 

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