Zwei Bekennerschreiben beschäftigen die Polizei

Foto: pol-ppwp

Dortmund (mk) Nach dem gestrigen Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund (BVB) von dem Champions-League-Spiel gegen AC Mononaco liegen der Polizei zwei Bekennerbriefe vor. Das noch am Abend gefundene Schreiben gib nach unserern Informationen einen islamistischen Hintergrund an. Im zweiten Bekennerbrief der Antifa wird auf die Vereinspolitik des „BVB“ die sich nicht genügend gegen Rassisten, Nazis und Rechtspopulisten einsetze eingegangen. In einer Pressekonferenz gestern Abend um 23 Uhr sagte der Polizeipräsident von Dortmund, er gehe davon aus, dass dies „ein gezielter Angriff auf die Mannschaft des BVB“ war Über das in der Nähe des Tatorts aufgefundene Schreiben, wollte sich die Polizei in der Nacht noch nicht äußern.

Über die Art der Sprengsätze und Details der Ausführung sowie mögliche Erkenntnisse, die sich daraus über die Urheber ergeben könnten, ist öffentlich derzeit nichts bekannt. Rätselhaft ist auch, was es genau mit dem vierten gefundenen Gegenstand auf sich hat, den die Polizei zunächst als sprengsatzähnlich bezeichnete, dann jedoch so qualifizierte, dass er kaum mit den detonierten vergleichbar zu sein scheint. Es liegen also noch viele Puzzzle-Teile auf den Tisch. Am Mittag wurde dann neben den Islamisten,und der AfA als Bekenner auch die rechtsextreme Szene ins Spiel gebracht. Allerdings geht die Bundesanwaltschaft von einem islamistischen Hintergrund und ernstzunehmenden Terroranschlag aus.Im Fall des Anschlags auf den BVB sind laut Bundesanwaltschaft zwei Islamisten „in den Fokus der Ermittler“ gerückt. Einer der beiden wurde vorläufig festgenommen.

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